Ein Beitrag zur förderung der Biodiversität

Werden im Garten Kleinstrukturen angeboten und nicht mehr bis in den hintersten Winkel intensiv gepflegt, erobern bald die ersten Bewohner den Naturgarten: Je nach angebotenen Lebensräumen sind es verschiedene Libellenarten oder Schmetterlinge. Jeder Garten entwickelt sich anders. Für Igel, Spitzmäuse, Frösche und Molche, für Goldlaufkäfer, Rosenkäfer, Hummeln, für Singvögel und zahllose andere interessante "Haustiere" bieten Naturgärten die Lebensgrundlage. Vögel, Fledermäuse und verschiedene Insekten können zudem mit Nisthilfen gezielt gefördert werden.

Für den Naturschutz wichtig sind zwei Erkenntnisse:
Erstens kann der Naturgarten für viele Tiere und Pflanzen, die aus der Landwirtschaftsfläche grossteils verschwunden sind, eine wertvolle Ersatzheimat sein.
Zweitens sind Naturgärten auch "Trittstein-Biotope", die die Wanderung und Ausbreitung von mobilen Arten erleichtern. Je näher die Trittsteine zusammen liegen – desto besser! Darum: Je mehr Naturgärten es in einem Siedlungsraum hat, umso wertvoller wird der einzelne Garten für die Natur.